Ducati Panigale V2 S im Test – der perfekte Alltagsracer?

Die Ducati Panigale V2 steht für einen mutigen Neustart im Supersport-Segment. Weniger Leistung, deutlich weniger Gewicht, kein Desmodromik-Ventiltrieb mehr – und trotzdem der Anspruch, eine echte Panigale zu bleiben. Ducati geht 2025 bewusst einen anderen Weg und stellt Fahrbarkeit, Leichtigkeit und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund.

Ich konnte die neue Panigale V2 direkt in der S-Version auf dem Circuito de Sevilla fahren und klären, ob Ducati mit diesem Konzept tatsächlich den Spagat zwischen sportlichem Kurvenjäger, Trackday-Bike und alltagstauglichem Supersportler schafft.

Seriensiegerin und zwei Jahre in Folge Weltmeisterbike in der Supersport-WM – die Panigale V2 hat eindrucksvoll gezeigt, wie man es auf der großen Rennsport-Bühne richtig macht. Große Fußstapfen, in die eine Nachfolgerin also treten muss. Und genau hier setzt Ducati 2025 nicht auf mehr Leistung, sondern auf ein völlig neues Gesamtkonzept. Denn wer nun neue Leistungsrekorde erwartet, wird sich verwundert die Augen reiben. Denn mitnichten – die Neue hat sogar 35 PS weniger anzubieten.

Dass Ducati trotzdem von diesem Schritt überzeugt ist, zeigt das klare Ziel, die Panigale V2 ab 2026 als Homologationsmodell in der WorldSSP einzusetzen. Die aktuelle Saison wird allerdings noch mit der bisherigen V2 bestritten.

Erste Eindrücke der neuen Panigale V2 konnte ich direkt mit der S-Version auf dem neuen Circuito de Sevilla sammeln. Eine relativ junge und wenig bekannte Rennstrecke, rund 15 Autominuten östlich von Sevilla gelegen. Der Kurs kombiniert schnelle Passagen mit engen, technisch anspruchsvollen Kurven und eignet sich hervorragend, um Fahrbarkeit, Handling und Ergonomie realistisch zu bewerten. Zwar hätten wir die Neue auch gerne auf der Straße getestet, doch gerade dieser Kurs erlaubt es, die Alltagstauglichkeit sehr gut zu erahnen. Auf der Berg-und-Tal-Achterbahn mit einer Steigung von knapp 5% geht es ordentlich zur Sache.

Berg und Tal auf dem Circuito de Sevilla

Der neue V2 ohne Desmodromik

Bruch mit der Ducati-Tradition oder einfach nur konsequente Umsetzung der technischen Vorzüge und des Marktgeschehens? Eher letzteres! Denn was nützen herausragende technische Lösungen, wenn sie kostenseitig in immer neue Sphären vorstoßen, während der Markt nach einem alltagstauglichen und erschwinglichen Supersportler sehnt?

So ist eine klassische Ventilsteuerung über Federn deutlich günstiger in der Herstellung und im Unterhalt. Mit Ölwechsel-Intervallen von zwei Jahren oder 15.000 Kilometern und einer Ventilkontrolle erst nach 30.000 Kilometern sinken die Wartungskosten spürbar – zumal auch die Servicezeiten der Mechaniker kürzer ausfallen.

Der neue Euro-5+-konforme 90-Grad-V2 mit 890 ccm Hubraum und variabler Einlassventilsteuerung (IVT) bringt lediglich 54,4 Kilogramm auf die Waage – satte 9,4 Kilogramm weniger als das bisherige 955-ccm-Superquadro-Aggregat.

Diese erhebliche Gewichtsreduktion erreichte Ducati durch akribische Detailarbeit an nahezu jedem Bauteil, darunter hohlgebohrte und verchromte Ventile. Zusätzlich sorgt eine DLC-Beschichtung im Ventiltrieb für höhere Verschleißfestigkeit an den Berührungspunkten, wodurch eine kompaktere Bauweise möglich wird – und weiteres Gewicht eingespart werden kann. Ein wesentlicher Beitrag für die Gewichtsreduktion ist jedoch die überarbeitete Gehäusekonstruktion: Kleinere Kühlkanäle und ein zwischen den Zylindern platzierter Wasser/Öl-Wärmetauscher machen den herkömmlichen Ölkühler überflüssig – und lassen die Panigale noch schlanker und leichter werden.

17 Kilo leichter und 35 PS weniger – und trotzdem schneller?

Neben der massiven Gewichtsersparnis setzt Ducati auf die mittlerweile etablierte variable Ventilsteuerung, um den Hubraumnachteil im unteren Drehzahlbereich zu kompensieren. Diese Technologie optimiert die Leistung bei niedrigen Drehzahlen und sorgt für eine gleichmäßigere Kraftentfaltung – ein Muss für den alltagstauglichen Straßenbetrieb. Dennoch erreicht die Panigale ihre maximale Leistung erst bei 10.750 U/min, während das Drehmoment von 93 Nm bei 8.250 U/min anliegt, bevor der Begrenzer schließlich bei 11.500 U/min eingreift. Im Vergleich zum Vorgängermodell fällt die Leistung jedoch um 35 PS und 11 Nm geringer aus!

Also wenn Leistung alles ist, dann wird es schwer. Doch Supersport-600-Champion Davide Stirpe bewies auf der Ducati-Teststrecke in Vallelunga, dass er mit der neuen Panigale V2 lediglich 0,22 Sekunden langsamer war als mit der vermeintlich stärkeren Vorgängerin. Auch Marc Márquez konnte bereits einen Vergleich ziehen und kommentierte diesen mit Worten wie „amazingly light“, „corner much better“ oder „easier to ride“. Mit Blick auf neue Panigale- Fans wird die A2-Variante mit 48 PS, die es in der Standard- und S-Version gibt, noch interessanter.

Denn entscheidend ist nicht nur die Spitzenleistung, sondern auch die Verfügbarkeit über das gesamte Drehzahlband. Und hier glänzt der neue V2 mit mindestens 80 Prozent Leistung zwischen 4.000 und 11.000 Touren. Damit lässt sich auch mal ein verpasster Gangwechsel vor der nächsten Kurve gut kaschieren, was der Alltagstauglichkeit sicher zugutekommt.

Neues Chassis und leistungsstarkes Fahrwerk

Der Schlüssel zum Erfolg liegt sicherlich im komplett neu konstruierten Chassis. Insgesamt bringt die S-Version fahrfertig (ohne Benzin) 176 Kilogramm (Standardmodell 179 kg) auf die Straße und ist damit 17 Kilogramm leichter als das Vorgängermodell – ja, sagenhafte 17 Kilogramm!

Das neue Monocoque wiegt nur vier Kilogramm, übernimmt teilweise die Funktion der Airbox und nutzt den Motor als tragendes Element. Der um 20 Grad nach hinten geneigte Einbau macht eine Ausgleichswelle überflüssig – ein weiterer Beitrag zur Gewichtsreduktion.

Der Radstand von 1.465 mm, fällt zwar relativ lang für einen wendigen Supersportler aus. In Verbindung mit einem Lenkkopfwinkel von 23,6° und 93 mm Nachlauf verspricht die Panigale V2 dennoch ein agiles Handling. Diese Geometrie sorgt für Stabilität in schnellen Kurven, aber auch für Spurtreue auf der Geraden bei hohen Geschwindigkeiten.

Der Fahrer sitzt nun entschärft auf 837 mm Sitzhöhe und kann seine Füße etwas tiefer und weiter vorne positionieren. Deutlich alltagstauglicher zeigen sich auch die Lenkerenden, die 6 cm höher und stärker zum Fahrer ausgerichtet sind. So finden auch 193 cm entspannt auf der straffen, aber trotzdem angenehm gepolsterten Sitzbank Platz. Für alle, die eine noch sportlichere Sitzposition bevorzugen, bietet das Time-Attack-Paket tiefere Lenkerenden. Die Tankform lehnt sich stark an die der V4 an und bietet einen direkten Beinschluss mit viel Gefühl im Hang-Off.

Fahrwerksseitig setzt die S-Version auf eine 43 mm Öhlins NIX30 Gabel und ein Öhlins Federbein (Standard Marzocchi Gabel und Kayaba Federbein), die jeweils voll einstellbar sind und genügend Reserven bieten, auch bei höherem Fahrergewicht oder mehr Zuladung. Auf ein semiaktives, elektronisch einstellbares Fahrwerk wurde aus Kostengründen leider verzichtet. Braucht es auch nicht unbedingt, denn oftmals stellt man eh eine Setting ein und bewegt die Pani nur so.

Reduziert auf´s Wesentliche – 17 Kilogramm leichter gewordem

Einarmschwinge ist Geschichte

Schwingenseitig kommt die gleiche Konstruktion wie bei der großen Schwester Panigale V4 zum Einsatz – eine Zweiarmlösung. Die filigran aus Aluminium mit großen seitlichen Aussparungen Schwinge, fügt sich optisch sehr gut ins Gesamtbild ein. Die Abkehr von der markanten Einarmschwinge war angesichts der immer besseren Reifenperformance unumgänglich geworden, da der Aufwand für die notwendige Steifigkeit zu hoch gewesen wäre. Optisch lehnt die V2 sich dadurch natürlich noch stärker an die V4 an.

Felgenseitig werden beide Modelle auf leichten 6Y-Speichen-Aluminium-Gussfelgen mit den Standard-Reifendimensionen 120/70 ZR17 und 190/55 ZR17 ausgeliefert. Für den Test durften wir jedoch auf die sehr sportlichen und mit Heizdecken vorgewärmten Pirelli Diablo Superbike in der Dimension 190/60 R17 hinten zurückgreifen, die auf der Panigale V2 für Grip ohne Ende sorgen.

Bequemes Racing – genau hier glänzt die Panigale V2

Hat man die anspruchsvolle Strecke ein wenig verinnerlicht, vergisst man schnell die 120 PS und die für einen Supersportler doch recht bequeme Sitzposition. Denn der V2 schiebt früh an und man kann selbst enge und langsame Passagen im 2.Gang fahren. Der Motor läuft sehr ruhig und ist auch im unteren Drehzahlbereich nicht ruppig. Die Bereitstellung von über 70 Prozent des maximalen Drehmoments bei 3.000 Touren, machen es einem auch einfach hier aus den Ecken zu ziehen. Auf den beiden langen Geraden schaltet man mit dem Quickshifter 2.0 entspannt durch die Gänge und kommt im 5-Gang locker auf über 230 km/h.

Der neue Schaltautomat arbeitet nahezu tadellos. Allerdings muss der Fahrer seinen Fuß zügig zurücknehmen, da bereits kleinste Bewegungen zu einer Unterbrechung führen können. Daran gewöhnt man sich jedoch schnell – und falls nötig, lässt sich die Hebelposition einfach anpassen. Der Grund hierfür liegt sicherlich teilweise in der neuartigen Konstruktion. Anstelle eines Schaltsensors im Schaltgestänge setzt Ducati nun auf einen Positionssensor direkt im Getriebe. Dieser erkennt beim Betätigen des Schalthebels die Veränderung der Schaltwellenposition und leitet daraufhin die erforderlichen Eingriffe für den Schaltvorgang ein. Ein wesentlicher Vorteil: Der Verzicht auf einen separaten Kraftsensor macht zusätzliche Verkabelungen zur beweglichen Schaltstange überflüssig. Ein Nachteil dieser Lösung ist jedoch, dass die Betätigungskraft nicht mehr individuell einstellbar ist. Je nach Fahrertyp lässt sich das Auslöseverhalten somit nicht mehr von weich bis hart anpassen.

Bei schnellen Richtungswechseln zeigt sie sich äußerst agil, ohne dabei unruhig zu werden. Allerdings erforderte es eine kurze Eingewöhnungszeit, um sich an das spielerische Handling zu gewöhnen, da aus der Gewohnheit heraus, man viel zu viel Kraft zum Umlegen aufwendete und so zu früh im Inneren der Kurve war. Hatte man dieses Verhalten aber mal verinnerlicht, ließ sich die Panigale V2 mit Leichtigkeit und Präzision auf die Scheitelpunkte anvisieren und optimal aus der Kurve herausbeschleunigen.

Auf der Bremse liegt sie, besonders mit den höheren Lenkerstummeln, satt und präzise – fast schon zu unspektakulär und entspannt für die Rennstrecke. Die elektronischen Fahrhilfen tragen hier sicherlich ihren Teil dazu bei und sorgen dafür, dass die Panigale V2 selbst bei den härtesten Bremsmanövern bis weit in den Kurvenscheitel auf Linie bleibt – ohne irgendein Aufstellmoment. Sie macht es einem wirklich leicht, immer weiter ans Limit zu gehen und die Rundenzeiten kontinuierlich zu verbessern.

Auch mit 193 cm Größe findet man viel Platz auf Ihr. Dabei sind die Griffe extrem entspannt montiert

Elektronik wie die Große

Ducati setzt bei der Elektronik auf die 6-Achsen-Inertialplattform (IMU) von Bosch und bietet damit eine komplette Palette an Assistenzsystemen. Zur Verfügung stehen vier Fahrmodi – Race, Sport, Road und Wet – die sich intuitiv und schnell über das Bedienkreuz an der linken Lenkerarmatur wechseln und einstellen lassen. Bis auf den Wet-Modus stehen in allen Einstellungen die vollen 120 PS zur Verfügung (Wet reduziert auf 95 PS), die je nach Modi entsprechend direkt zur Sache gehen.

Mit den Helferlein in der Hinterhand und der Leichtigkeit, mit der sich die Panigale bewegen lässt, bremst man immer später und geht früher ans Gas. Dabei nehmen einem die Ducati Traction- und Wheelie-Control jegliche Furcht, es übertreiben zu können schnell ab. Im Race-Modus sorgt das Kurven-ABS in Kombination mit der einstellbaren Motorbremse für Bremspunkte, die am Morgen noch unmöglich schienen. Die Brembo-M50-Monoblock-Bremssätteln packen hier unnachgiebig auf die 320-mm-Scheiben zu. Und so geht es schnell auf Zeitenjagd.

Das neue 5-Zoll-TFT-Farbdisplay ist sehr gut strukturiert und selbst bei direkter Sonneneinstrahlung hervorragend ablesbar. So kann man schnell aus dem Augenwinkel erkennen, welcher Gang eingelegt ist und welche Einstellungen die Fahrhilfen haben. Drei Anzeigemodi lassen keine Wünsche offen.

Unverzichtbar für die Zeitenjagd ist der optional erhältliche Lap Timer Pro, welcher in unseren Testmaschinen bereits verbaut war. Das GPS-Modul ist im Heck montiert und setzt den automatischen Trigger für die Zeitmessung auf jeder Rennstrecke. Nach einmaligem Anlernen pro Strecke kann er zusätzlich mehrere Zwischenzeiten erfassen und alles sehr anschaulich auf dem Display anzeigen – Zeitenjagd eben.

Da ist mal wirklich alles drin was man so braucht – tolles 5-Zoll-Farbdisplay

Der V2-Sound

Die Soundkulisse der Panigale V2 S, in Kombination mit der hochgelegten Doppelrohr-Auspuffanlage, verstärkt den Adrenalin-Kick und erinnert stark an die 1299 Final Edition – ohne dabei aufdringlich oder übermäßig laut zu wirken.

Normalerweise versuchen die Designer alles, um die Abgasanlage und ihre Führung möglichst unauffällig im Motorrad zu verstecken. Nicht so Ducati, die um dem Euro5+ Thema gerecht zu werden, einen entsprechend großen Vorschalldämpfer integrieren mussten. Dies wiederrum nahm Raum für die Verrohrung an der Schwinge weg, so dass diese etwas abenteuerliche Abgasführung realisiert werden musste.

Edel wirkt sie allemal und unterstreicht den sportlichen Charakter der Panigale. Mit ihrer markanten Linienführung sowie den prägnanten LED-Scheinwerfern und Rückleuchten trägt sie unverkennbar die Design-DNA der Panigale-Familie.

Wer seine Panigale V2 ausschließlich auf der Rennstrecke bewegt, kann mit einer Termignoni-Anlage nicht nur 6 PS und 5 Nm mehr Leistung herausholen, sondern gleichzeitig 4,5 kg Gewicht einsparen. Zudem sorgt der brachiale Sound der Anlage für noch mehr Gänsehaut und Racing-Feeling.

Schon extrem edel so ne Termignoni-Anlage

Eleganz ohne Winglets

So wie der Sound der Racing-Anlage einen in den Bann zieht, verliert man sich auch in den Details der Linienführung. Diese wirkt nicht mehr so brachial wie früher, hat mehr in Ducati Rot lackierte Teile und wirkt eher sportlich edel. Auf Winglets wird gänzlich verzichtet – denn laut Ducati „wird nur etwas verbaut, was auch wirklich benötigt wird!“.

Unter der Verkleidung wurde ein passives Belüftungssystem integriert, das stets für ausreichend Frischluft sorgt und heiße Ducati-Beine der Vergangenheit angehören lässt. Auch das Windschild fügt sich harmonisch in die Gesamtlinie ein und bietet, auf dem Tank liegend, mit dem Kinn in der eigens dafür ausgesparten Tankmulde, einen guten Windschutz. Aufrecht sitzend kommt schon etwas Wind auf den Körper. Störende Verwirbelungen traten aber, soweit auf der Rennstrecke erfahrbar, nicht spürbar auf.

Fazit

Ja – 120 PS reichen vollkommen aus, um mächtig Spaß zu haben. Ducati hat es geschafft, mit der neuen Ducati Panigale V2 pure Fahrfreude zu entfachen. Ihr extrem leichtes Handling, das geringe Gewicht und der präzise kontrollierbare Motor machen sie besonders auf technisch anspruchsvollen Strecken zu einem echten Spaßgerät.

Späte Bremspunkte, messerscharfes Einlenken und enge Kurvenradien, die selbst bei höherem Tempo mühelos gehalten werden können, sorgen dafür, dass man Runde für Runde schneller und sicherer wird.

Wer glaubt, die geringere Spitzenleistung sei ein Nachteil, wird schnell eines Besseren belehrt, denn das deutlich reduzierte Gewicht macht die Panigale V2 agiler als je zuvor. Der Motor läuft seidenweich durch das gesamte Drehzahlband, liefert kräftigen Druck aus niedrigen Drehzahlen und verwöhnt dabei mit einem sportlichen, charakterstarken Klang.

Selbst größere Fahrer finden auf ihr ausreichend Platz, was sie nicht nur für die Rennstrecke, sondern auch für sportliche Touren interessant macht. Wer hin und wieder Racing-Feeling erleben möchte, ohne auf Alltagstauglichkeit zu verzichten, wird mit der Panigale V2 viel Freude haben.

Aber auch ambitionierte Rennstrecken-Enthusiasten finden mit der „kleinen“ Panigale – in Verbindung mit dem Time-Attack-Paket – einen idealen Einstieg in die Welt der Trackdays.

📸 Impressionen vom Ducati Panigale V2 S Test
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Pro & Contra

Pro

  • Kultivierter und kraftvoller V2
  • Intuitiv bedienbare Einstellungen
  • Fein arbeitende Bosch Elektronik und Assistenz-Systeme
  • Sehr agiles und präzises Handling
  • Sportlicher Klang

Contra

  • kein semiaktives elektronisches Fahrwerk (zumindest in der S)
  • Kein Keyless-Go
  • Preislich ambitioniert

Unterschied Ducati Panigale V2 zu V2 S
Panigale V2Panigale V2 S
FahrwerkVoll einstellbares Ø43 mm Marzocchi Gabel und Kayaba FederbeinVoll einstellbare Ø43 mm Öhlins NIX30 Gabel und Öhlins Federbein
BatterieStandard-Batterieleichte Lithium-Ion
Sozius-/Solo BetriebMit Sitzpolster; optional auf Single Betrieb umbaubarSingle Betrieb, optional auf mit Soziussitz umbaubar
Launch Control / Pit LimiterOptionalStandard
Gewicht fahrfertig ohne Benzin179 Kg176 Kg
Zubehör

Zubehör – Time Attack Packet
• Termignoni Racinganlage (+6 PS / +5 Nm / -4,5 Kg)
• Öhlins Lenkungsdämpfer
• verstellbaren Fußrasten
• niedrigeren Lenker
• Abdeckung für die Spiegelhalterungen
• Motordeckel-Abdeckungen
• Lap Timer Pro

Zubehör – Touring Packet
• Tempomat
• Turn-by-Turn-Navigation über Display und MobilApp
• Reifendrucksensor
• USB-Ladebuchse

Fahrerausstattung
• Nolan X-804 RS Ultra Carbon Integralhelme
• Schwabenleder G.P.1 Air-Tec Lederkombi
• Held Phantom II Sporthandschuhe
• Daytona Security Evo G3 GP Sportstiefel

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