Kawasaki – Kleine, große und sehr schnelle Drachen

Kawasaki ZX-6R – Danke für die Rückkehr

Der Supersport-Markt ist schon lange nicht mehr das was er in den 90zigern einmal war. Kawasaki hielt zwar lange die Fahnen oben, zog sie aber 2017 mit dem Abverkauf der übrigen Modelle ein. Nun wagen sie sich aber doch wieder nach vorne und bringen die ZX-6R mit 636 Kubikzentimetern, Euro4-mäßig mit vielen Elektronik und potenten Elementen für 11.695 Euro zurück auf europäische Straßen.

Mit 131 PS und 71 Newtonmetern bei 13.500 bzw. 11.000 Touren, leistet der kleine Drache mehr als genug und bringt mit einer voll einstellbaren Showa-BFF-Gabel, in drei Stufen einstellbare Traktionskontrolle, Multifunktionsinstrument, Quickshifter, LED-Scheinwerfer und Sportbremsanlage mächtig Ausstattung mit.

Rein von den Leistungsdaten, wird die kleine Ninja sicher auf der Rennstrecke aber auch Landstraße für Spaß sorgen. Ausgeliefert wird sie gleich mit dem neuen Bridgestone Battlax Hypersport S22 Gummi in Grün-Schwarz und komplett schwarz.

Rückkehr der Supersport600 Klasse – Die Kawasaki ZX-6R

 

Kawasaki Z400 – Weitere Differenzierung im 400er Segment

Mit der Z400 will Kawasaki weiter ihre Z-Reihe ausbauen und einen 45 PS starken 399 Kubikzentimeter Naked-Bike anbieten. Das Ninja 400 Schwestermodell soll 38 Newtonmeter drücken sowie das Gitterrohrfahrwerk, die Auspuffanlage, den Tank sowie das komplette Heck und die Räder von ihr übernehmen.

Die Hinterhand wird von einem Zentralfederbein mit 130 Millimetern Federweg gedämpft. Vorne arbeitet eine 41er-Telegabel mit 120 Millimetern Federweg. Verzögert wird natürlich mit ABS Unterstützung durch eine 310er Scheibe. Inzwischen üblich sind LED-Scheinwerfer und eine LCD-Multifunktionsanzeige.

168 Kilogramm leicht geht die Z400 in drei coolen Farben an den Start. Kosten soll sie um 6.000 Euro.

Mit der Kawasaki Z400 gibt´s wieder schicke Teile für Ein- und Aufsteiger

 

Kawasaki H2 SX SE+ – Sporttouring per Express

Wer sportlich auf Tour gehen möchte, also richtig sportlich, der findet bei Kawasaki mit der H2 SX SE+ sicher den passenden Partner. In der SE+ Variante steht ein elektronisch geregeltes Fahrwerk aus der ZX-10R SE zur Verfügung, welches in Bruchteilen von einer Sekunde Die Dämpfung auf die aktuelle Situation einstellt. Hierbei kann man noch zwischen 4 Modi von „Sport“, „Road“, „Rain“ bis hin zu „Rider“ wählen. Letzterer ist individuell in jeweils 10 Stufen programmierbar. Verzögert wird die SE+ Variante mit Brembo Hightech-Stylema-Zangen und im Cockpit steht die volle Connectivity zur Verfügung. Farblich ist dieser individuelle Sporttouren in Gray/Metallic Diablo und Black/Emerald Blazed Green erhältlich.

Wer super schnell und bequem auf Tour gehen möchte, der nimmt auf der Kawasaki H2 SX seinen Platz ein

 

Kawasaki Versys 1000 – Konzentration aufs Wesentliche

Wer es etwas „gediegener“ auf Tour gehen möchte, der darf bei Kawasaki auf der Versys Platz nehmen, welche in der Standard und SE-Variante für 2019 im Detail überarbeitet wurde. Sie behält zwar ihre 120 PS und 102 Newtonmeter, soll jedoch durch eine bessere Motorenabstimmung über deutlich mehr Punsch im unteren Drehzahlband verfügen. Dazu öffnen nun die Drosselklappen des 1.043 Kubikzentimeter Reihenvierzylinder voll elektronisch, sodass zum einen ein Tempomat verbaut werden konnte und zum anderen die Gasannahme deutlich geschmeidiger sein soll.

Konzentration auf´s wesentliche beim Touren, die Kawasaki Versys 1000

In Punkto Sicherheit haben die Grünen ordentlich Hand angelegt. So sind nun Monobloc-Stopper radial statt wie bisher axial verschraubt und verfügen über das KIBS-System der Supersportler, welches das ABS mit Kurvenfunktion optimiert.

Auch hier gibt es eine SE-Variante, die zusätzlich ein elektronisch geregeltes Fahrwerk beherbergt sowie einen Quickshifter und vier vorwählbare Fahrmodi.

In Punkte Ausstattung wurde viel Wert auf mehr Tourentauglichkeit gelegt. Das Windschild ist ab 2019 mechanisch in der Höhe verstellbar, LED-Scheinwerfer bieten mehr Licht und in der SE-Variante sogar ein Kurvenlicht, hinten leuchten jetzt auch LEDs und beim Sitzkomfort sorgt neuer Schaum in der Sitzbank für den bequemen Sitz auf langen Touren. Eine Bordsteckdose darf natürlich ebenso wenig fehlen wie ein aussagekräftiges Kombiinstrument, welches in der SE-Variante mit dem Smartphon vernetzbar ist.

Bilder von Kawasaki auf der EICMA

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