Honda hat auf der EICMA 2026 ordentlich aufgedreht! Neben der neuen Fireblade und der umfassend überarbeiteten Africa Twin gab es noch jede Menge andere spannende Neuheiten zu entdecken. Besonders angetan haben es mir die neuen V3-Konzepte, aber auch bei den kleineren Motorrädern und Rollern hatten die Japaner einige Überraschungen parat. Und dann stand da sogar noch ein Honda E-Mountainbike!
Honda V3 – Bitte endlich bauen!
Ein weiteres spannendes Honda-Thema ist der neue V3-Motor. Besonders die V3R 900 E-Compressor gefällt mir optisch ausgesprochen gut. Die ungewöhnlich schmale Bauweise, der angenehme Knieschluss und das eigenständige Design machen richtig Lust auf mehr. Noch interessanter finde ich allerdings das sportliche V3-Konzept mit seiner schlanken Silhouette und der wunderschönen Einarmschwinge. Hier steckt meiner Meinung nach jede Menge Potenzial.
Ein sportliches Motorrad mit interessantem Motor, eigenständigem Charakter und einem attraktiven Preis könnte eine echte Alternative zu den immer extremeren Hypersportlern sein. Was mich allerdings nervt: Eigentlich hätte so ein Motorrad längst auf dem Markt sein müssen! Honda zeigt nun schon seit einiger Zeit, welche Möglichkeiten dieser Motor bietet. Jetzt wird es langsam Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen. Für mich wären zunächst ein Sportbike und sportliche Naked Bikes die interessantesten Einsatzgebiete.
Honda CBR600RR 2027 – Die kleine Fireblade wird erwachsen!
Fast ein wenig untergegangen ist bei den vielen Honda-Neuheiten die überarbeitete CBR600RR, die bereits einige Tage vor der EICMA vorgestellt wurde. Dabei hat Honda seiner kleinen Supersportlerin für 2027 durchaus interessante Verbesserungen spendiert. Besonders spannend finde ich die neuen Nissin-Bremsen, die direkt von der großen Fireblade übernommen wurden. Dazu gibt es ein neues ABS mit drei unterschiedlichen Modi, darunter eine Race-Einstellung, bei der nur noch das Vorderrad geregelt wird. Genau solche Funktionen sind auf der Rennstrecke interessant!
Auch optisch wurde nachgelegt. Die Verkleidung mit den integrierten Winglets wurde überarbeitet und das Cockpit erhält endlich ein größeres 5-Zoll-TFT. Beim Motor bleibt dagegen alles beim Alten: 599 Kubik, vier Zylinder und 121 PS. Und ganz ehrlich? Das reicht für jede Menge Rennstreckenspaß! Besonders erfreulich finde ich außerdem, dass Honda gleich drei verschiedene HRC-Race-Kits anbietet.
Für mich ist die CBR600RR nach wie vor ein richtig interessantes Sportmotorrad. Nicht jeder braucht über 200 PS, um auf der Rennstrecke schnell unterwegs zu sein und vor allem Spaß zu haben. Und gerade die 600er-Klasse hat für mich ohnehin ihren ganz besonderen Reiz!


Honda CBR500R FOUR – Vier Zylinder und E-Clutch!
Nicht nur bei den großen Motorrädern hatte Honda einiges zu bieten. Die neue CBR500R FOUR halte ich für einen echten Volltreffer! Ein kompakter Sportler mit Vierzylindermotor, moderner Technik und E-Clutch. Genau solche Motorräder braucht der Markt.
Ich bin überzeugt, dass Honda damit jede Menge Kunden begeistern wird. Ein sportliches Motorrad, das Emotionen weckt, ohne gleich in die Preis- und Leistungsklasse der großen Superbikes vorzustoßen. Super gemacht!
Honda und Onitsuka Tiger – Wenn Motorrad auf Mode trifft!
Eine etwas andere Honda-Neuheit gab es ebenfalls zu entdecken: das Onitsuka Tiger Honda Mid Sports Concept. In Zusammenarbeit mit der japanischen Modemarke Onitsuka Tiger hat Honda einen Mittelklasse-Sportler auf die Räder gestellt, der mit seiner knallgelben Lackierung und den schwarzen Tiger-Streifen sofort auffällt. Bereits einige Wochen vor der EICMA wurde das Motorrad im Rahmen der Mailänder Fashion Week vorgestellt. Jetzt stand es auch auf der Motorradmesse und sorgte dort für einen interessanten Farbtupfer.
Mir gefällt vor allem, dass Honda hier einmal einen völlig anderen Weg geht. Motorradtechnik trifft auf Fashion und Lifestyle – warum eigentlich nicht? Onitsuka Tiger hat passend dazu sogar eine eigene Bekleidungs- und Schuhkollektion mit dem Honda-Wing-Logo vorgestellt. Ob aus dem auffälligen Sportler jemals ein Serienmodell wird, ist allerdings offen. Schade eigentlich, denn ein bisschen mehr Mut zu Farbe und außergewöhnlichen Designs könnte unserem Motorradmarkt durchaus guttun!

Honda ADV125 – Klein, aber richtig cool!
Und dann wäre da noch der ADV125. Was für ein cooler kleiner Roller! Optisch erinnert er an seine größeren Adventure-Geschwister, wirkt eigenständig und hebt sich wohltuend von den üblichen Stadtrollern ab.
Ganz ehrlich: Haben will! Für den Alltag in der Stadt könnte ich mir das Teil hervorragend vorstellen. Manchmal braucht es eben keine 200 PS, um bei mir Begeisterung auszulösen!
Honda RN0 – Jetzt auch auf zwei Rädern mit Muskelkraft und e-Antrieb
Auch ein E-Mountainbike hat Honda mit dem RN0 vorgestellt. Technisch sicherlich interessant, und ich würde gerne einmal erleben, wie es sich im Vergleich zu etablierten E-Bikes fährt. Ob der deutsche Markt allerdings wirklich auf ein Honda-Fahrrad wartet, da bin ich mir nicht so sicher.
Andererseits passt es durchaus zu einer Marke, die schon seit Jahrzehnten unterschiedlichste Formen der Mobilität entwickelt. Und neugierig auf einen Fahrtest wäre ich allemal!
Mein Fazit – Honda hatte richtig viel zu bieten!
Von der Fireblade über die Africa Twin bis hin zu den neuen V3-Konzepten, kleinen Sportlern und Rollern: Für mich gehörte Honda ganz klar zu den Herstellern mit dem stärksten Messeauftritt.
Besonders gespannt bin ich darauf, wann und in welcher Form die V3-Technik endlich auf die Straße kommt. Ein sportliches Motorrad mit diesem ungewöhnlichen Motor, einer schlanken Silhouette und einem attraktiven Preis? Da wäre ich sofort neugierig!
Und den kleinen ADV125 würde ich am liebsten gleich mitnehmen.

Noch mehr von der EICMA 2026
Neben dem Honda Messestand, gab´s noch vieles mehr zu sehen – unter anderem das spektakuläre V4-Superbike von CFMOTO begeistert. Alle meine Eindrücke, Highlights und weiteren Herstellerberichte findet Ihr in meinem großen EICMA-2026-Messebericht.

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